Test

Mx10 I – Makkabi Frankfurt I  63 : 71 (37:32)

Die Gelnhäuser agierten in der Anfangsphase zu verhalten und ließen die notwendige Aggressivität in der Verteidigung vermissen, sodass die Gäste von Makkabi zunächst einmal in Führung gingen. Im Laufe der ersten Halbzeit kamen die BCG’ler aber immer besser in Schwung und agierten in der Offensive ein ums andere Mal geschickt mit klugen Pässen zu freien Mitspielern, die sicher abschlossen. Und auch aus der Mitteldistanz fielen alle Würfe, sodass der Gastgeber zur Halbzeit mit 37:32 Punkten führte.
Interimscoach Düring forderte in der Halbzeitpause allerdings mehr Engagement in der Verteidigung, um am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können. Leider konnten seine Spieler seine Vorgabe und seinen Appell an diesem Spieltag nicht wie gefordert abliefern. Immer wieder bekamen die Gäste eine zweite und dritte Wurfchance und so schmolz der Vorsprung nicht nur dahin, sondern der Gegner zog bis zum Schlusspfiff auf 71:63 Punkte davon. Trotz der Niederlage war es eine Partie auf gutem Niveau, aus dem die Spieler einiges an Erfahrung mitnehmen konnten.
Es spielten: Maxim Radan, Emilian Metzger, Matts Prey, Joseph Stadler, Ayden Nogorbekov, Bo HanfstinglMats Dordel, Mohammed Alhamid.

**Deutliche Niederlage bei Asteras Offenbach mit wenig sportlicher Aussagekraft**

Die dritte Herren des BC Gelnhausen musste bei Asteras Offenbach eine klare 37:82-Auswärtsniederlage hinnehmen. Was nach einem eindeutigen Ergebnis klingt, hatte jedoch nur wenig sportliche Aussagekraft. Basketball war an diesem Abend kaum möglich, da sich bereits nach wenigen Minuten abzeichnete, dass die Schiedsrichter nicht viel von Unparteilichkeit hielten. Über die gesamten 40 Minuten nahm diese Entwicklung ihren Lauf, die Moral der Gelnhäuser war früh gebrochen.

Das Spiel wurde zunehmend hektisch, ein geregelter Spielfluss kam kaum zustande. Entscheidungen gegen den BCG häuften sich, was es nahezu unmöglich machte, in einen sportlichen Rhythmus zu finden. Die Partie verlor dadurch früh ihren Wettkampfcharakter, Frust und Ernüchterung prägten das Geschehen aus Gelnhäuser Sicht.

Trainer Bürk zeigte sich nach der Partie sichtlich enttäuscht: „Ich bin seit über 25 Jahren dabei, so etwas habe ich noch nie erlebt. Man hat nicht einmal versucht, seine Antipathie uns gegenüber zu verbergen. Ich kann die Leistung meiner Mannschaft heute nicht bewerten und bin einfach nur froh, dass die Gemüter nicht hochgekocht sind und sich niemand verletzt hat.“ Zwar sei man vorgewarnt gewesen, die Intensität habe jedoch selbst ihn überrascht.

Bei aller Kritik am Spielverlauf wollte Bürk auch den sportlichen Aspekt nicht ganz außen vor lassen: „Offenbach hat ein starkes Team mit sehr guten Einzelspielern und ist gegen uns sicher immer Favorit. Um sie schlagen zu können, benötigen wir unser bestes Spiel – zu einem solchen Spiel kam es heute leider überhaupt nicht.“

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